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Ostfriesische Weidehähnchen vom Hof Hopkes:

Die Vorteile von Geflügelfleisch liegen auf der Hand - es ist gesund, hat wenig Fett und ist cholesterin- und kalorienarm.

Darüber hinaus lässt sich Geflügel unendlich vielseitig zubereiten. Hähnchenfleisch ist z.B. sehr bekömmlich - durch die Zusammensetzung der Fettsäuren kann das Fleisch leicht verdaut werden, es ist reich an Eiweiß (15 bis 24 Prozent) und an Niacin, das dem Körper hilft, Kohlenhydrate und Fette besser abzubauen.

Wir bieten Ihnen die Tiere im Alter von ca 12 - 16 Wochen küchenfertig zubereitet an - je nach Wunsch frisch oder gefroren. Die ganzen Hähnchen haben küchenfertig ein Gewicht von ca. 3 kg bis max. 5 kg. Halbe Hähnchen und Teilstücke sind ebenfalls erhältlich. ( Flügel, Brustfilet und Schenkel)

Beziehen können Sie Geflügel über unsere Hofläden in Moormerland-Veenhusen (Koloniestrasse 82) und 26434 Hooksiel, Lange Strasse 20, (Fußgängerzone, vor dem "Alten Hafen") und im Hofladen Oldenburg (Bloherfelder Straße 40)




Qualitätsschweine aus Ostfriesland:

Auf dem Hof Hopkes werden seit dem Jahr 1970 Qualitätsschweine gemästet.

Die Schlachtung und Verarbeitung zu Fleisch- und Wurstspezialitäten erfolgt in der dem Hof angeschlossenen Metzgerei.
Unsere Metzgermeister arbeiten nach traditionellen Rezepten und verzichten auf Aromen und Geschmacksverstärker.


Um diesem Anspruch gerecht zu werden, ziehen wir unsere Mastschweine selber auf, d.h. die "Babyferkel" werden nach dem Absetzen von der Muttersau mit einem Gewicht von ca. 6 kg von ausgesuchten Züchtern bezogen. Mit diesen erfahrenen Züchtern arbeiten wir seit vielen Jahren erfolgreich zusammen; sie garantieren die Qualität und Gesundheit der gelieferten Tiere.

Auf dem Hof werden Schweinerassen gehalten:

Bunte Bentheimer Weideschweine

Der Hof züchtet seit etwa 10 Jahren „reines Blut“ mit einem Zuchtstamm,der direkt vom Ursprungshof der Bunten Bentheimer in Isterburg / Bad Bentheim stammt.
Gerhard Schulte Bernd ist der eigentliche Stammvater der Bentheimer Schweine – ohne ihn gäbe es diese Rasse nicht mehr. „Reines Blut“ bedeutet, dass ausschliesslich gekörte Herdbuchtiere zur Zucht verwendet und keine Fremdrassen (wie z.B. Pietrain) eingekreuzt werden.

Die züchterische Bestrebung liegt dabei in der Erhaltung der ursprünglichen Genetik. Enno Hopkes hält 36 – 40 Muttersauen aus allen 5 existierenden weiblichen Blutlinien dieser Rasse und besitze 3 eigene Zuchteber aus den 3 existierenden männlichen Blutlinien.
Damit verfügt der Hof über ein großes genetische Potential, wodurch Inzucht vermieden wird.

Auf dem Hof werden jährlich zwischen 850 und 1000 Bentheimer Ferkel geboren. Eine Sau bringt in durchschnittlich 2,5 Würfen pro Wurf etwa 8 – 12 Ferkel zur Welt. Hiervon gehen nur ausgewählte Tiere in die Zucht – der größten Teil wird langsam über einen Zeitraum von 10 – 15 Monaten auf das entsprechende Schlachtgewicht gemästet. (Anm.: Die übliche Mastdauer bei Hybridschweinen liegt bei 90 – 120 Tagen) Anschließend werden die Schweine in der eigenen Schlachterei (die EU Zulassung besitzt) geschlachtet und verarbeitet. Das Fleisch wird über die drei angeschlossenen Hofläden vermarktet.

Die Ferkel werden auf der Wiese in Hütten geboren und bleiben mindestens 8 Wochen bei der Sau (üblicherweise werden Ferkel bereits nach 4 Wochen abgesetzt)

Die weiblichen Zuchttiere sind in 3 Herden aufgeteilt. Jeder Sauenherde ist ein Eber zugeordnet, wodurch eine hohe Geburtenrate erzielt wird. (züchterische Anm.: Bei älteren Sauen kann man die Anzeichen der „Rausche“ kaum erkennen und verpaßt oft den richtigen Zeitpunkt für eine Befruchtung. Der in der Herde gehaltene Eber verpaßt hier allerdings nie etwas....)

Das Futter der Bentheimer setzt sich zu etwa 80 % aus pflanzlicher Kost (Gras, Gemüse, Obst und Kartoffeln) zusammen. Dazu wird Schrot aus selbst angebautem Getreide gefüttert – alles zusammen wird zu Schweinetopf („Swienpott“) verkocht. Im Winter erhalten die Tiere zusätlich Futterstroh vom Klei, Silage und Heu statt Gras.

Die Zuchttiere werden von März / April bis zum Spätherbst auf der Weide gehalten und nur im Winter eingestallt, weil sie sich sie auf Kleiboden im Winter nicht mehr wohl fühlen.
Die Mastschweine werden in sogenannten Laufställen auf Stroh gehalten. Es handelt sich um Kältställe, die auch im Winter nicht geheizt werden.
Das beugt Atemwegserkrankungen vor – kalte Luft enthält weniger Keime.



Hülsenberger Kornschweine

Das ist die 2. Rasse, die in laufställen auf Stroh gehalten werden.. Das Hülsenberger Schwein ist eine junge Rasse aus den sechziger Jahren, die nicht ganz so fett wird wie ein Bentheimer Schwein. Es handelt sich um eine Schweinerasse aus dem Raum Hamburg, die durch Einkreuzung verschiedener Robustrassen entstanden ist.

Während Bentheimer immer schwarz-weiß und schlappohrig sind, sind Hülsenberger bunt (3-farbig, braun, schwarz) – oder teilweise auch einfach rosa.
Von dieser Rasse mästet der Hof etwa 400 Tiere proJahr. Vion dieser Rasse besitzt der Hof keine eigenen Zuchttiere – die Ferkel werden von einem befreundeten Landwirt zugekauft. Diese Tiere werden ausschliesslich mit selbst angebautem Getreide gefüttert, weil sie nicht so leichtfuttrig sind wie Bentheimer. Geschlachtet werden sie im Alter von 7 – 8 Monaten.

Die Ferkel werden in sog. "Kaltställen" mit "Ferkelnestern" in sozialen Gruppen von 60 - 80 Tieren in großen Buchten aufgezogen. Die Haltung erfolgt auf Stroh, dadurch werden Gelenkschäden verhindert. Die jungen Tiere haben ausreichend Platz zum Spielen und Toben, als Spielzeug bieten wir den Ferkeln Lederbälle an. Durch die artgerechte Haltung sind die Tiere weniger anfällig für Krankheiten, der Einsatz von Medikamenten erfolgt nur im Notfall. Wir verzichten konsequent auf den vorbeugenden Einsatz von Antibiotika und Wachstumsbeschleunigern. Die Betreuung der Tiere erfolgt mehrmals täglich persönlich durch den Landwirt. Durch diese Haltungsform wachsen die Tiere weitgehend stressfrei auf, soziale Gruppenstrukturen können sich frühzeitig entwickeln.

Für die Endmast werden die Gruppen so aufgeteilt, dass diese sozialen Strukturen erhalten bleiben. Durch die gesunde Aufzucht erhalten wir widerstandsfähige, robuste Tiere mit gut entwickelter Muskulatur und geringer Stressanfälligkeit. In dieser Phase füttern wir die Tiere mit Getreide, welches ausschliesslich auf dem Hof angebaut wird. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass die Tiere vollwertiges Futter erhalten (und nicht die Nebenprodukte der Mühlen ...)

Die Transportzeit der Schweine in kleinen Gruppen ist auf maximal 30 Minuten begrenzt. Dabei achten wir darauf, dass die transportierten Tiere aus einer Gruppe stammen, sich also kennen, was sich erheblich stressmindernd auswirkt. Durch die optimale Haltung und Fütterung sowie durch den kurzen, schonenden Transport wird erreicht, dass das anschliessend vermarktete Fleisch nicht blass und wässrig ist. (Wässriges Fleisch ist häufig eine Folge von Stress bei Massentransporten über weite Strecken).







Grasgänse vom Hof Hopkes:

Gänse benötigen viel Platz, um ihr arttypisches Verhalten zu zeigen - immerhin handelt es sich um große Wasservögel.

Um gesund zu bleiben, müssen Gänse (und auch Enten) wenigstens den Kopf unter Wasser tauchen können, um die wichtige Gefieder- und Augenpflege durchführen zu können. Bei einer Massentierhaltung in Dämmerlicht mit den üblichen Nippeltränken, die das Wasser nur tröpfchenweise freigeben, ist dies jedoch nicht möglich. Auslauf haben diese Tiere nie - Enten werden darüber hinaus häufig auf Gitterrosten gehalten, wodurch sie sich die Füße verletzen. Das Kürzen von Schnäbeln und Krallen ist ein üblicher Vorgang, damit sich die Tiere bei der beengten Haltung nicht gegenseitig verletzen.

Woher kommen die Gänse im Supermarkt?

Bei billiger Tiefkühl-Importware aus Ungarn und Polen findet sich zwar die Kennzeichnung "aus bäuerlicher Freilandhaltung", diesen Tieren kann jedoch während der Weidemast mehrfach das Federkleid gerupft worden sein - ausserhalb der Mauser ist dies ein ein äußerst schmerzhafter Prozeß, weshalb Tierschützer vom Kauf polnischer oder ungarischer Gänse dringend abraten. Wenn auf dem Etikett keine Angaben stehen, stammt die Gans höchstwahrscheinlich aus Massentierhaltung. Bei ungarischenGänsen ohne Kennzeichnung ist es ausserdem sehr wahrscheinlich, dass es sich um gestopfte Gänse handelt. Diese unglaubliche Tierquälerei ist in Deutschland verboten - bei Importware muss sie allerdings nur dann ausgewiesen werden, wenn die Gänse mit dem Zusatz "aus bäuerlicher Freilandhaltung" versehen sind. Auf dem Etikett findet man dann die Kennzeichnung "aus Fettlebererzeugung".



Die artgerechte und gesunde Alternative: Grasgänse vom Hof Hopkes

Wir halten auf dem Hof eine kleine Zahl Gänse. Die Tiere leben artgerecht in einem großen Stall auf Stroh, haben unbegrenzt Auslauf im Obstgarten und stets Zugang zu frischem Wasser. Da der Obstgarten von einer Gracht umgeben ist, können die Tiere natürlich auch ein "Vollbad" nehmen! Die Fütterung erfolgt extensiv, es werden keine Medikamente oder Wachstumsförderer zugegeben. Durch die Bewegung an der frischen Luft ist das Fleisch fein mamoriert, zart und besonders wohlschmeckend.

Die küchenfertig zubereiteten Gänse bieten wir Ihnen ab Oktober an - Vorbestellung erbeten. (siehe Kontakt)

Gerne helfen wir Ihnen mit Tipps und Rezepten bei der Zubereitung!






Ostfriesische Silbermöwen:

Die Ostfriesischen Möwen sind eigentlich Hühner. Diese Rasse gibt es in zwei Farbvarianten: die Goldmöwen und die Silbermöwen. Die Silbermöwen zeichnen sich durch ein schwarz-weiß-graues Gefieder aus.
Während die Silbermöwen als Zwerghühner sehr beliebt sind, ist die Haushuhnrasse der Ostfriesischen Silbermöwen heute im Bestand stark bedroht.