Logo
Bildschatten
Ostfriesische Weidehähnchen vom Hof Hopkes:

Die Vorteile von Geflügelfleisch liegen auf der Hand - es ist gesund, hat wenig Fett und ist cholesterin- und kalorienarm. Darüber hinaus lässt sich Geflügel unendlich vielseitig zubereiten. Hähnchenfleisch ist z.B. sehr bekömmlich - durch die Zusammensetzung der Fettsäuren kann das Fleisch leicht verdaut werden, es ist reich an Eiweiß (15 bis 24 Prozent) und an Niacin, das dem Körper hilft, Kohlenhydrate und Fette besser abzubauen.

Wie wird Geflügel in Deutschland normalerweise gemästet? Der überwiegende Teil des im Handel erhältlichen Geflügelfleisches stammt aus konventioneller Mast - und somit aus der Massentierhaltung. In Deutschland ist für Schlachtgeflügel zwar Bodenhaltung vorgeschrieben, die beengte Haltung (bis zu 40.000 Tiere in einem Stall, d.h. bis zu 24 Hähnchen leben auf einem Quadratmeter!) erfordert jedoch die permanente Zugabe von Medikamenten und Wachstumsförderern vom ersten Lebenstag an. Diese Medikamente werden bei konventioneller Haltung erst 5 Tage (!) vor der Schlachtung, die normalerweise im Alter von nur 28 bis max 33 Tagen erfolgt, abgesetzt. Die Ställe sind geschlossen und meistens fensterlos. So viel Platz haben auch Tiere aus "Auslaufhaltung" in ihrem Stall, jedoch kommen pro "Gockel" noch einmal ein Quadratmeter auf dem Freigelände. Bei der "bäuerlichen Auslaufhaltung" muss der Freilandplatz doppelt so groß sein, in "bäuerlicher Freilandhaltung" ist der Auslauf nahezu unbegrenzt.

Wie belastet ist konventionell gemästetes Geflügel? Mastgeflügel ist durch die Haltung in engen, dunklen und manchmal auch schlecht gelüfteten Ställen sehr krankheitsanfällig. Die Tiere erhalten meistens schon vorbeugend Antibiotika. Diese müssen eine bestimmt Zeit vor der Schlachtung abgesetzt werden, damit der Körper der Tiere sie wieder abbauen kann, aber es werden immer wieder Rückstände festgestellt. Die Gefahr besteht darin, dass sich durch den Feischverzehr im Körper des Menschen Resistenzen entwickeln können.

Es geht auch ohne Quälerei - die gesunde Alternative : Auf dem Hof Hopkes wird eine kleine Gruppe Weidehähnchen artgerecht gehalten. Die Haltung erfolgt artgerecht, dem Futter werden weder Medikamente noch Wachstumsförderer oder synthetische Futterzusatzstoffe zugefügt (außer Vitaminen). Die Tiere werden nicht vorbeugend mit Medikamenten behandelt. Durch den Auslauf sind die Hähnchen gut bemuskelt, das Fleisch ist fein mamoriert, besonders zart und hat einen ausgezeichneten Geschmack. Das in der Massentierhaltung übliche Kürzen der Schnäbel ist auf unserem Hof ein Tabu! Enno Hopkes: "In der Freiheit liegt die Würze! Unsere Tiere brauchen kein Dauerdoping und kein Schnabelschnippeln und schmecken deshalb um so besser!"

Wir bieten Ihnen die Tiere im Alter von ca 12 - 16 Wochen küchenfertig zubereitet an - je nach Wunsch frisch oder gefroren. Die ganzen Hähnchen haben küchenfertig ein Gewicht von ca. 3 kg bis max. 5 kg. Halbe Hähnchen und Teilstücke sind ebenfalls erhältlich. ( Flügel, Brustfilet und Schenkel)

Beziehen können Sie Geflügel über unsere Hofläden in Moormerland-Veenhusen (Koloniestrasse 82) und 26434 Hooksiel, Lange Strasse 20, (Fußgängerzone, vor dem "Alten Hafen")



Grasgänse vom Hof Hopkes:

Woher kommen die Gänse im Supermarkt?
Bei billiger Tiefkühl-Importware aus Ungarn und Polen findet sich zwar die Kennzeichnung "aus bäuerlicher Freilandhaltung", diesen Tieren kann jedoch während der Weidemast mehrfach das Federkleid gerupft worden sein - ausserhalb der Mauser ist dies ein ein äußerst schmerzhafter Prozeß, weshalb Tierschützer vom Kauf polnischer oder ungarischer Gänse dringend abraten. Wenn auf dem Etikett keine Angaben stehen, stammt die Gans höchstwahrscheinlich aus Massentierhaltung. Bei ungarischenGänsen ohne Kennzeichnung ist es ausserdem sehr wahrscheinlich, dass es sich um gestopfte Gänse handelt. Diese unglaubliche Tierquälerei ist in Deutschland verboten - bei Importware muss sie allerdings nur dann ausgewiesen werden, wenn die Gänse mit dem Zusatz "aus bäuerlicher Freilandhaltung" versehen sind. Auf dem Etikett findet man dann die Kennzeichnung "aus Fettlebererzeugung".

Gänse benötigen viel Platz, um ihr arttypisches Verhalten zu zeigen - immerhin handelt es sich um große Wasservögel. Um gesund zu bleiben, müssen Gänse (und auch Enten) wenigstens den Kopf unter Wasser tauchen können, um die wichtige Gefieder- und Augenpflege durchführen zu können. Bei einer Massentierhaltung in Dämmerlicht mit den üblichen Nippeltränken, die das Wasser nur tröpfchenweise freigeben, ist dies jedoch nicht möglich. Auslauf haben diese Tiere nie - Enten werden darüber hinaus häufig auf Gitterrosten gehalten, wodurch sie sich die Füße verletzen. Das Kürzen von Schnäbeln und Krallen ist ein üblicher Vorgang, damit sich die Tiere bei der beengten Haltung nicht gegenseitig verletzen.

Die artgerechte und gesunde Alternative: Grasgänse vom Hof Hopkes
Wir halten auf dem Hof eine kleine Zahl Gänse. Die Tiere leben artgerecht in einem großen Stall auf Stroh, haben unbegrenzt Auslauf im Obstgarten und stets Zugang zu frischem Wasser. Da der Obstgarten von einer Gracht umgeben ist, können die Tiere natürlich auch ein "Vollbad" nehmen! Die Fütterung erfolgt extensiv, es werden keine Medikamente oder Wachstumsförderer zugegeben. Durch die Bewegung an der frischen Luft ist das Fleisch fein mamoriert, zart und besonders wohlschmeckend.

Die küchenfertig zubereiteten Gänse bieten wir Ihnen ab Oktober an - Vorbestellung erbeten. (siehe Kontakt)

Gerne helfen wir Ihnen mit Tipps und Rezepten bei der Zubereitung!



Qualitätsschweine aus Ostfriesland:

Auf dem Hof Hopkes werden seit dem Jahr 1970 Qualitätsschweine gemästet.

Die Schlachtung und Verarbeitung zu Fleisch- und Wurstspezialitäten erfolgt in der dem Hof angeschlossenen Metzgerei. Unsere Metzgermeister arbeiten nach traditionellen Rezepten und verzichten auf Aromen und Geschmacksverstärker.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, ziehen wir unsere Mastschweine selber auf, d.h. die "Babyferkel" werden nach dem Absetzen von der Muttersau mit einem Gewicht von ca. 6 kg von ausgesuchten Züchtern bezogen. Mit diesen erfahrenen Züchtern arbeiten wir seit vielen Jahren erfolgreich zusammen; sie garantieren die Qualität und Gesundheit der gelieferten Tiere.

Die Ferkel werden in sog. "Kaltställen" mit "Ferkelnestern" in sozialen Gruppen von 60 - 80 Tieren in großen Buchten aufgezogen. Die Haltung erfolgt auf Stroh, dadurch werden Gelenkschäden verhindert. Die jungen Tiere haben ausreichend Platz zum Spielen und Toben, als Spielzeug bieten wir den Ferkeln Lederbälle an. Durch die artgerechte Haltung sind die Tiere weniger anfällig für Krankheiten, der Einsatz von Medikamenten erfolgt nur im Notfall. Wir verzichten konsequent auf den vorbeugenden Einsatz von Antibiotika und Wachstumsbeschleunigern. Die Betreuung der Tiere erfolgt mehrmals täglich persönlich durch den Landwirt. Durch diese Haltungsform wachsen die Tiere weitgehend stressfrei auf, soziale Gruppenstrukturen können sich frühzeitig entwickeln.

Für die Endmast werden die Gruppen so aufgeteilt, dass diese sozialen Strukturen erhalten bleiben. Durch die gesunde Aufzucht erhalten wir widerstandsfähige, robuste Tiere mit gut entwickelter Muskulatur und geringer Stressanfälligkeit. In dieser Phase füttern wir die Tiere mit Getreide, welches ausschliesslich auf dem Hof angebaut wird. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass die Tiere vollwertiges Futter erhalten (und nicht die Nebenprodukte der Mühlen ...)

Die Transportzeit der Schweine in kleinen Gruppen ist auf maximal 30 Minuten begrenzt. Dabei achten wir darauf, dass die transportierten Tiere aus einer Gruppe stammen, sich also kennen, was sich erheblich stressmindernd auswirkt. Durch die optimale Haltung und Fütterung sowie durch den kurzen, schonenden Transport wird erreicht, dass das anschliessend vermarktete Fleisch nicht blass und wässrig ist. (Wässriges Fleisch ist häufig eine Folge von Stress bei Massentransporten über weite Strecken).